Nachrichten, Standard-Updates und Prüfungshinweise für Krypto-Buchhaltungsteams zu Rechnungslegung, Compliance und Regulatorik.
Das erste MiCA-Register-Update der ESMA nach Ablauf der Frist fügt 37 CASPs hinzu, darunter Standard Chartered, und verändert die EU-Krypto-Lizenzierungspflichten für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und CFOs.
DAC7 ist in den meisten EU-Mitgliedstaaten in Kraft: Wo die Umsetzung steht, was Plattformbetreiber melden müssen und welche Länder noch aufholen.
Vier EuGH- und EU-Steuerurteile aus dem Jahr 2022 haben direkte Auswirkungen auf die Compliance von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und CFOs, die in Italien, Portugal, Spanien, den Niederlanden und Deutschland tätig sind. Sie betreffen die Quellensteuer von Immobilienplattformen, Kapitalverkehrsteuern, staatliche Beihilfen und Energie-Solidaritätsbeiträge.
Änderungen bei den EU-Richtlinien DAC6/DAC7/DAC8, IAS-12-GloBE-Anpassungen und mitgliedstaatliche Umsetzungen schaffen konkrete Compliance-Pflichten für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und CFOs, die EU-Kunden beraten.
Die 18-monatige Übergangszeit der MiCA endete am 1. Juli 2026 mit einer letzten Welle von CASP-Genehmigungen in Italien, Frankreich, Spanien und Malta. Nicht lizenzierte Anbieter müssen ihre EU-Aktivitäten sofort einstellen.
Die spanische CNMV hat bestätigt, dass es keine Verlängerung der Übergangsfrist für Kryptofirmen gibt, die noch nicht MiCA-konform sind. Dies erhöht das unmittelbare operationelle Risiko für jedes EU-ausgerichtete Unternehmen, das sich noch im Übergang befindet.
Spaniens strenge Haltung zu den MiCA-Compliance-Fristen signalisiert einen breiteren EU-Trend und zwingt Krypto-Firmen, ihre Buchhaltungs- und Berichtsprozesse dringend anzupassen.